„Geben ist seliger denn nehmen“?!


In den letzten Tagen habe ich Gespräche geführt, welche mich zu vielen Gedanken gebracht haben.


Eine Kollegin / ein Kollege von mir ist nicht so gut in einer Schulung angekommen, weil sie / er Fachwissen wohl nicht so freizügig weitergegeben hat wie ich.


Aus gleichem Grund, hat eine andere Kollegin auch schon mal eine Hospitation von mir abgelehnt.


Lange habe auch ich darüber nachgedacht, ob ich vielleicht in meinem Schulungen viel zu viel Wissen weitergebe, wichtige und wertvolle Berufsgeheimnisse zu schnell / zu naiv preisgebe, auch an Kollegen.


„Schaffe ich mir gerade meine eigene Konkurrenz…“?!


Hierzu habe ich inzwischen eine klare Haltung und Meinung:
Ich gebe ohne weiter nachzudenken, gerne mein Wissen weiter!
An Teilnehmer aus den Kursen, an Kolleginnen und Kollegen.


Meine (naive?!) Freizügigkeit führt nicht dazu, dass sich die Menschen mit hämischer Freude mit meinem Wissen davon machen…


…im Gegenteil:


Es entsteht ein sehr schöner, reger und spannender Austausch, von vielen verschiedenen Dingen!


Nur in ganz wenigen Ausnahmen ist das nicht der Fall.
Meistens ist es leicht erkennbar, welche Haltung Jemand hat und ob die Haltung
„Eine Hand wäscht die andere“ dahinter steckt, in welcher Form auch immer.

„Geben ist seliger denn nehmen“ stammt aus der Bibel.


In dem Zusammenhang habe ich einen Basar vor meinem Augen, auf dem ein bunter und lebendiger Tauschhandel von Allerlei statt findet…